Babyprojekt 2018

Babies sind ja so süß - brauchen aber auch sehr viel Aufmerksamkeit!

Die Klassen 9a und 9b nehmen zur Zeit am sogenannten "Babybedenkzeit-Projekt" teil. Dabei werden lebensechte Babypuppen von einzelnen Schülern und Schülerinnen über einen Zeitraum von einigen Tagen betreut.
Die Jungen und Mädchen staunten beim ersten Kontakt nicht schlecht: Tatsächlich sehen die Babypuppen ziemlich echt aus. Und sie können auch schreien wie echte Babies!
Die Puppen sind etwa 50 cm groß und 3500g schwer. Wie ein echtes Kleinkind auch muss es gefüttert und gewickelt werden. Nach dem "Essen" muss es aufstoßen, im Arm gewiegt und seine Kleidung gewechselt werden. Beim Stillen oder Fläschchenfüttern gibt es Schluckgeräusche  und es lächelt, wenn es gut versorgt wurde. Das Baby reagiert mit Schreien auf grobe Behandlung, falsche Lage, fehlende Kopfunterstützung sowie falsche oder fehlende Versorgung. Im Inneren des Babys befindet sich ein kleiner Computer, der alle guten und auch schlechten Versorgungen genau festhält.
Eins ist damit sofort klar: Die Versorgung eines Babys ist auf jeden Fall ein Fulltime-Job - die Jugendlichen erfahren hautnah, was es bedeutet, ein Baby rund um die Uhr zu pflegen und zu versorgen. Da  kann es dann schon mal vorkommen, dass das Baby über einen langen Zeitraum laut schreit und es nur durch intensive Betreuung wieder beruhigt werden kann. Ein ganzes Wochenende können nun 10 Jungen und Mädchen aus der Klasse direkt ausprobieren und erfahren, wie es ist, als "Mutter" oder "Vater" ein Baby zu versorgen.
Die Schüler und Schülerinnen sind sich einig: Ein wichtiges und sehr lehrreiches Projekt!
Den Zeitungsartikel in der Neuen Westfälischen lesen sie hier:

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